Stimmen aus der Box
Meet Thomas
Thomas, du hast vor 2,5 Jahren bei uns mit CrossFit angefangen, warum?
Ich hatte 2016 mit CrossFit angefangen, in der CrossFit-Box in Herzogenaurach, als ich noch dort gewohnt und gearbeitet habe. Für mich war klar, dass ich CrossFit auch nach meiner Rückkehr in meine alte Heimat weitermachen wollte. Vor CrossFit hatte ich schon alles Mögliche an Sportarten gemacht, kurz davor aufgrund einer schweren Verletzung viel individuell im Fitnessstudio trainiert und immer Respekt vor den Gewichten und der Intensität nebenan in der Box gehabt. Als ich es dann das erste Mal versucht hatte und kurz darauf das erste Mal die 10 Sekunden heruntergezählt wurden … 3 … 2 … 1 … GO! … war klar: „Genau das will ich ab sofort jeden Tag!"
Es ist toll, wie regelmäßig du zum Training kommst. Was packt dich, bei uns mitzumachen?
Im Fitnessstudio für sich selbst zu trainieren ist recht langweilig und wenig fordernd, denn man nimmt sich oft zu viele Pausen oder die Bewegungen sind eintönig. CrossFit bringt Abwechslung rein, und durch die Gruppe wird es zur Herausforderung. Ich will nicht nur einfach fit bleiben — ich will mich fordern, Kraft und Ausdauer verbessern und neue Fähigkeiten entwickeln (Muscle Ups, Pistols, Handstand Walk oder Overhead Squats). Leider schaffe ich es nicht jeden Tag, aber das kann mit Familie, Beruf und kleinem Sohn auch nicht das Ziel sein. Deshalb komme ich, so oft ich Zeit habe. Der innere Schweinehund hat sich irgendwann einfach in Luft aufgelöst.
Was findest du am Besten an CrossFit/bei uns?
Ich mag alle Trainer und komme mit allen Mitgliedern gut klar — und CrossFit ist sowieso der Hammer! Zudem finde ich prima, was für eine Gemeinschaft sich aus CrossFit KH entwickelt hat. Verglichen mit anderen Boxen haben wir kein großes oder super edles Gym, aber uns allen gefällt, wo wir trainieren: in jeder Ecke dieser Halle erkennt man, dass viel Überzeugung und Passion für den Sport dahintersteckt. Und so trainiert man auch gerne mal bei −12 °C morgens um halb sieben … Nein, zum Glück ist das Dach nun schon seit zwei Wintern fertig, denn das war wirklich heftig.
Was hat CrossFit in deinem persönlichen Leben alles verändert und/oder verbessert?
Auch wenn ich (noch) nicht zufrieden bin, muss ich sagen, dass sich meine Fitness durchaus verbessert hat. Nicht zu verachten ist aber ein weiterer Punkt: Dieser Sport ist meiner Meinung nach in der Lage, auch den eigenen Charakter positiv zu verändern. Manche Workouts scheinen oft so übertrieben fordernd in Länge, Wiederholungszahl oder Gewicht, dass man am Anfang dazu neigt, einen großen Bogen darum zu machen. Lernt man aber, den Kopf auszuschalten, seinen Rhythmus beizubehalten, sich auf Atmung und Technik zu konzentrieren und einfach weiterzumachen, hat das auch positiven Einfluss auf den Umgang mit Herausforderungen.
Wir danken dir, lieber Thomas, für deine treue Mitgliedschaft in den letzten Jahren. Mit Leidenschaft für CrossFit in der Brust nimmst du jede Herausforderung des Trainings an — das macht uns viel Spaß mit dir!